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Märchen und Wahres von der Heimat |
| Konzept: Gegenstimmen. Musikalische Leitung: Erke Duit. | |
| Uraufführung: Donnerstag, 12.10.2006 um 19:30 im Metro Kino. |
„Ihr raubt die Erde mir, doch nicht den Himmel...“ (K. Liebknecht)
Man hört dem begnadeten Erzähler Michael Köhlmeier gerne zu, ganz gleich, ob er
über Shakespeare oder Gestalten der Griechischen Mythologie spricht. Für wean
hean hat er gemeinsam mit den Gegenstimmen die Themen Armut, Reichtum und
Arbeit verpackt in Europäische Märchen thematisiert.
Armut ist keine neue Erfindung. Schlimm ist nur, dass es keine Erfindung gegen
Armut und Elend gibt. Auch der „Freie Markt“ und sein Konsumwahnsinn sind kein Heil(s)mittel.
Michael Köhlmeier hat das getan, womit er berühmt geworden ist:
Märchen erzählen: „Es waren einmal Armut, Reichtum und Arbeit...“
Was haben Heimatbegriff und Märchen gemeinsam? Einen
wahren Kern, der gerne gut verpackt und verziert wird, um eine leicht
verständliche Botschaft daran zu knüpfen. Es gibt aber auch bittere
Wahrheiten: Arbeitslosigkeit, Emigration und Armut.
Unter dem Motto „Märchen und Wahres von der Heimat“ haben die Gegenstimmen
musikalisch das Ihrige zu diesen ewig bedeutsamen Themen beitragen.
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